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Kosakenruhm bei Berestetschko

Bezeichnung: Kosakenruhm bei Berestetschko

Reiseroute: Lemberg-Pliaschewa-Tarakaniw-Lwiw

Dauer: 1

Preis: 950


Beschreibung

Dieser eintägige Ausflug führt uns zu dem Ort, wo eine der größten Schlachten des 17. Jahrhunderts stattfand, die Schlacht bei Berestetschko. Hier, in dem Dorf Pliaschewa, wurde ein Museum eingerichtet, zu dem Komplex gehören auch zwei Kirchen. Die hölzerne Michaelskirche (1650) und die einzigartige Georgskirche, da es eigentlich gleich 3 Kirchen unter einem Dach sind.

Reiseverlauf

Preise und Termine

Tipps und Infos

Reisebuchung


Sehenswürdigkeiten

Berestetschko/Plyasheva

Im Sommer des Jahres 1651 spielte sich in den Feldern neben den Dörfern Pliasсhewa und Ostriv eine der größten Schlachten des Befreiungskrieges des ukrainischen Volkes und gleichzeitig eine der größten Schlachten des 17. Jahrhunderts ab (Schlacht bei Berestetschko). Die Teilnahme an der Schlacht in der Nähe der Stadt Berestetschko nahmen die Kosaken Armee unter dem Kommando von Hetman Bohdan Hmelnytskyj, seine Verbündeten Armee der Krimtataren unter dem Kommando von Khan İslâm III. Giray auf der einen Seite und die Armee der Adelsrepublik Polen-Litauen unter dem Kommando von Johann II. Kasimir auf der anderen Seite. Im Verlauf der Schlacht verließen die Tataren das Schlachtfeld, so blieb die linke Flanke der Kosaken und Bauern Armee ungedeckt. Nicht vollständig bekannt ist warum der Khan İslâm III. Giray die Flucht ergriffen hat. Einige Historiker nehmen an, dass der Khan nicht an der Stärkung des Kosaken Staates interessiert war und vielleicht eine Vereinbarung mit dem polnischen König hatte. Andere sind der Ansicht, dass nach dem die Polen einen massiven Artilleriebeschuss auf die Position der Tataren starteten, eine der Kanonenkugel vor den Füssen von Khan İslâm III. Giray einschlug, und den Sultan Amurata tötete. Dies hatte einen starken Eindruck auf den Khan gemacht, und dieser gab den Befehl, das Schlachtfeld zu verlassen. Es existiert eine weitere Version, die Tataren haben einfach dem direkten Angriff der polnischen Kavallerie nicht standgehalten.
Hetman Hmelnytskyj versucht die Tataren zur Umkehr zu verleiten und holt den Khan ein, dieser aber nimmt ihm in Gewahrsam. Die Kosaken, ohne den Hetman, halten eine zehntägige Belagerung aus. Der neugewählte provisorische Hetman Ivan Bohun versucht die Armee zu retten, in dem er beschließt den Fluss zu forcieren und über die Sümpfe das andere Ufer zu erreichen. Am 10. Juli kamen die meisten Regimenter aus der Umzingelung, aber bei der Überfahrt durch den Sumpf haben viele Aufständische ihr Leben verloren. Zur Deckung des Abzuges wurden mehrere kleine Truppen hinterlassen.
So haben den Tod die legendären 300 Kosaken gefunden, die als Beispiel des außerordentlichen Mutes dienen. Mehrere tausend polnische Kämpfer, den ganzen Tag durch, konnten sie nicht bezwingen. Sogar Kanonen waren machtlos. Während der Kampf dauerte, konnten sich die Polen nicht der Überfahrt nähern, und Tausende von Kosaken und Bauern konnten sich sicher zurückziehen. Der König Johann II. Kasimir kam um die Insel Hajok zu stürmen. Am Abend haben die Truppen der deutschen Söldner die Insel eingenommen. In der Nähe liegt die Kosaken Grube. Der Legende nach floh hierher der letze von den 300 Kosaken. Er erreichte mit seinem Boot das Seemitte, und feuerte auf die Feinde, danach hat er sich mit einer Sense verteidigt. Fasziniert von seinem Heldentum, schlug der König Johann II. Kasimir dem Kosaken vor, sich in die Gefangenschaft zu ergeben, und versprach ihm das Leben zu schenken. Der Kosak weigerte sich und starb unbesiegt. Es wird gesagt, dass in dem Körper des unbekannten Helden 14 Kugeln gefunden wurden.
Der Augenzeuge des Kampfes Franzose Pierre Chevalier beschreibt so das Ende der Schlacht: "An einer Stelle des Sumpfes haben sich 300 Kosaken konzentriert und wehrten sich tapfer gegen eine große Zahl von Angreifern, die auf sie aus allen Seiten heran drückten. Komplett umgeben, wurden sie getötet. Es blieb nur einer, der drei Stunden lang gegen die gesamte polnische Armee gekämpft hat"

Fort in Tarakaniv

Das Fort in Tarakaniv ist eine grandiose Militärfestung aus der Zeit der Konfrontation der Imperien im XIX Jahrhundert. Dieses historische Ingenieurbauwerk besticht auch in Zeiten der teilweisen Zerstörung und nicht Instandhaltung durch seine Größe und Rätselhaftigkeit. Mit dem Bau wurde in den Jahren 1860 begonnen, und beendet wurde es im Jahre 1890. Während der Bauzeit wurde den Bewohnern der 10 umliegenden Dörfer der Bau jeglicher Anlagen aus Stein verboten. Das Fort hat die Form einer Raute, mit der Seitenlänge von 240 Metern und die Wandstärke beträgt 2 Meter. Um herum ist das Fort durch eine trockenen Graben mit der Breite von 13 Metern und der Tiefe von 6 Metern umzingelt. Die Wände des Grabens sind mit einem Ziegelmauerwerk verstärkt. Im Zentrum des Fortes steht eine zweistöckige Kaserne zu der 4 unterirdische Gänge führen. Hier war der Stab des Kommandanten.
Im Prinzip, als ein Militärobjekt, hat das Fort seine Bedeutung noch vor dem Bauende verloren und ist veraltet. Die Entwicklung der Artillerie stand nicht still.
Die ersten Erprobungen auf das Fort kommen mit dem Ersten Weltkrieg. Bei dem Rückzug der Südwestlichen Front der russischen Arme, wurde das Fort kampflos überlassen. Im Sommer 1916, während der Brussilow-Offensive, fanden hier die ersten Kämpfe um die Festung statt. In den Kämpfen sind ungefähr 200 österreichische Soldaten gefallen, die neben dem Fort beerdigt sind.