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Askania-Nowa

22.11.2012

Die Entstehungsgeschichte des Naturschutzgebiets in Neu-Askanien (Askania Nowa) beginnt im der zweiten Hälfte des XIX Jahrhunderts, wann noch junger Friedrich von Falz-Fein, Nachfahrer der deutschen Ansiedler, welche in Besitz dieses Landes waren, mit dem Bau der ersten Gehegen für Vogel und andere Tiere begonnen hat. Diese Leidenschaft hat sich in kurzer Zeit zu seiner Lebensaufgabe entwickelt, welcher er bis zu Ende seiner Tage treu geblieben ist. Die Nachricht über ein außergewöhnliches Zoo, wo die Tiere, in halbfreier Haltung, in der Steppe von Tawria (Taurien) leben, hat sich schnell über Europa verbreitet. Der Zoo hat nicht nur durch seinen Maßstab bestochen, aber auch durch, für die europäischen Zoos seltenen, Saigas und Przewalski-Pferde, in der weiten Steppe hat sich der afrikanischer Strauß angefangen zu niesten, Antilopen und Zebras haben neben anderen exotischen Arten der Huftiere gegrast.

Als der Zoo fertiggestellt ist, legt Friedrich von Falz-Fein von 1887 bis 1892 einen botanischen Garten mit künstlicher Bewässerung an, und in Jahr 1898 vermachte er das Grundstück auf alle Ewigkeit für das Naturschutzgebiet. Nicht die Kriege, nicht die Revolution, nicht der mächtiger Gang der sozialistischen Umwandlungen und „Siege“ über die Natur, konnten den Naturschutz Geist brechen, der hier seit der Gründung herrscht. Er wurde reorganisiert, umbenannt, umgestaltet, aber die Schutzobjekte hatten immer bestand: der Zoo, der botanischer Garten und die Steppe. Zur Zeit der Entstehung betrug die Fläche des Zoo circa 100 Hektar, und jetzt leben die Tiere in halbfreien Bedingungen auf einer Fläche von 2330 Hektar, die Fläche des botanischen Gartens stieg von 28 auf 167 Hektar, und die Fläche des unter Naturschutz stehenden Steppengebietes erweiterte sich von 500 Hektar auf 11054 Hektar. 1984 durch den UNESCO Beschluss ist dieses Naturschutzgebiet auf die Liste der Urbild  Flächen der Erde und ist ein Biosphärenreservat. Die heutige Fläche beträgt 33,3 Tausend Hektar, Steppe (Kernzone), Pflegezonen oder (Buffer zone) und Entwicklungszone.Die biologische Vielfalt des ökologischen System zählt über 500 Arten der Pflanzen und mehr als 3000 Tierarten. Während der warmen Periode des Jahres ändern die Steppenpflanzen in einer farbenwechselnden Karusselle das Aussehen der Landschaft. Abhängig davon welche Arten während der Blühte dominieren, kann die Steppe in verschiedene Farbtöne von smaragdgrün, hellblau, violett, gelb, silbern und anderen Farbtöne bemalt werden. Die Teppiche mit verschiedener Farbkombination wechseln sich gegenseitig bis Mitte Juni ab, danach fällt die Steppe in eine Ruhepause bis September. Seit ehe her verläuft über das Territorium des Schutzgebietes der Asow-Schwarzmeer Migrationskorridor, dieser wird jährlich von mehr als 250 Vogelarten genutzt, einzeln, in Dutzenden und auch in riesigen Schwärmen in denen sich von 10 bis 50 Tausend Exemplare sammeln.

Das vorhanden sein einer ständigen Wasserquelle, mitten in dem Schutzgebiet, lockt große Ansammlung von Wasservögeln, was zur Folge hatte, dass dieses Territorium in die Liste der Feuchtgebiete mit weltweiter Bedeutung aufgenommen wurde. Die Tierwelt des Schutzgebietes zählt 69 Arten die in das Rote Buch der Ukraine eingetragen sind, 295 die durch die Berner Konvention, 104 durch die Bonner Konvention geschützt sind, und 12 Arten welche in die europäische rote Liste eingetragen sind.Askania Nowa- ist auch eine durch menschliche Hand erschaffene Oase, mitten in der Steppe, da hier seit dem Ende des ХIХ Jahrhunderts ein botanischer Garten entwickelte, welcher mit Hilfe eines artesischen Brunnens bewässert wird. Das Wasser speist jede Pflanze direkt, und gibt so das Leben einer großen Zahl von 1030 Baumarten und 680 Pflanzenarten. Hier wachsen 73 Pflanzenarten, welche in das Rote Buch der Ukraine eingetragen sind, und circa 100 Arten die selten in Eurasiern sind.
Die bei Falz-Fein gegründete touristische Tätigkeit (1909-1910 fünf Tausend Besucher) geht weiter. Unter allen Führungen die in Askania Nowa angeboten werden, die Fotosafari hat den meisten Zulauf. In einer Pferdekutsche oder speziell umgebauten Autos geht die Reise zu den Herden der Huftiere, welche in der Steppe, in halbfreien Bedienungen grasen. Auf dieser Führung geraten die Besucher wechselnd in die nordamerikanische Prärie mit Bisons, in die Serengeti Ebene mit Antilopen Gnu und Elenantilopen, Zebras, oder in die Gobi Wüste mit Przewalski-Pferd und Asiatischem Esel, auch die grenzenlose kasachische Steppe mit den schnellen Saigas ist hier repräsentiert. Diese Vielfalt, besonderes in Frühling und in Herbst, wird durch Vogelscharen ergänzt, was einen unbeschreiblichen emotionalen Zustand beschert.
Die Entstehungsgeschichte und die Weiterentwicklung des Biosphärenreservates „Askania Nowa“ ist ein hervorragendes Beispiel wie man seinen Namen in die menschliche Geschichte einkerben soll, so wie es der, durch seine dankbaren Nachfolger, unvergessene Friedrich Falz-Fein gemacht hat.

Lage: Askania-Nowa, Oblast Kherson, Ukraine
Fläche: 33307,6 ha
Postanschrift: Frunse Straße 13, Askania-Nowa, Oblast Kherson, 75230, Ukraine
Tel/Fax: (+3805538)6-12-86; mobil +380996562344
E-Mail: askania-zap@mail.ru, askania-eco@mail.ru
Unterkunft: Hotel Kanna



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